<< | | | | | | | >>

fränkische galerie nürnberg
prof. volker staab | münster school of architecture
Ein regional ausgerichtetes Kunstmuseum hat für die Identität einer Region eine wichtige Funktion. Zentrale Aufgaben einer derartigen Einrichtung bestehen in dem Wachhalten der regionalen (Kunst-) Geschichte und dem Unterstützen der aktuellen Kunstszene. Es soll eine neu gegründete Fränkische Galerie basierend auf den Beständen der städtischen Sammlung und in enger Zusammenarbeit mit den regionalen Künstlern diese Lücke füllen.

Wunschstandort ist die unbebaute Fläche zwischen Künstlerhaus und Kunsthalle. „Mit der Machbarkeitsstudie ist der gordische Knoten durchschlagen. Der Standort erfüllt alle Wünsche nach einer idealen Innenstadtlage und ist zudem finanzierbar. So kann aus der Vision Fränkische Galerie Wirklichkeit werden.”, so Julia Lehner.

Eine Fränkische Galerie ist nur dann attraktiv, wenn sie gut erreichbar ist, sich in Innenstadtlage befindet und über eine Ausstellungsfläche verfügt, die attraktive Sonder- und Dauerpräsentationen zulässt. Dazu geht man von einer Fläche von mindestens 900 m²aus. Gleichzeitig soll die Fränkische Galerie keinen Verdrängungseffekt für andere Einrichtungen haben. Die Lösung dieses Dilemmas liegt im Bereich des Künstlerhauses. Mit vertretbarem Aufwand ließen sich im Hof von Künstlerhaus und Kunsthalle Ausstellungsflächen für eine Fränkische Galerie herstellen. Diese Flächen in der Größe von ca. 1000 m² könnten den Grundflächenbedarf einer Fränkischen Galerie decken. Damit erfüllt der Standort alle Bedingungen in idealer Weise.